Call for Participation

In times like these

Under the premise that it is necessary to intervene, a couple of questions arise: Which approaches are being pursued by the left in Europe? Which structures exist; in which contexts does political practice take place? Is it about establishing alternative structures or is it about opposing racists and fascists? Do we need to unify our power and build alliances in order to fight right extremism? Does the focus lie on constant reaction to current political events or are gradual buildup, campaigns and continual self-reflection more important? Is there a compromise – is it possible to unite the fights against racism, sexism, (neo)fascism and capitalism or to co-exist peacefully?

The theoretical debate on sexism, antisemitism and the on-going dispute between antifascism and antiracism will take place particularly with regard to political practice. This will come about in the form of lectures, panel discussions and workshops. The congress aims to make it possible for activists to make definitions clear and work against discriminations. Groups from all over Europa will present their work and the political and social situation in their region.

CALL FOR PARTICIPATION

We are looking for collectives and groups that fight for an improvement of society within a feminist, antiracist and antifascist framework in a practical manner and would like to report on their work and reflect on it.

On Saturday, 19th November, European groups are invited to describe all of this within 20-30 minute long presentations. Furthermore, there is also the possibility to hold lectures for one to two hours. There will be induction loops for people with hearing impairments and the locations will be accessible to people with walking impairments.

We would like to invite you to partake and present your work!
Please send your suggestions to intimeslikethese@riseup.net and let us know if you want to participate with your group or represent them!

For those of you who would like to hold lectures, travel expenses will be paid for and accomodation will be taken care of.

In Zeiten wie diesen…

Unter der Prämisse, dass es unabdingbar ist, einzuschreiten, stellen sich einige Fragen: Welche unterschiedlichen Ansätze werden von Linken europaweit verfolgt? Welche Strukturen gibt es; in welchen Kontexten geschehen politische Praxen? Geht es um Aufbau alternativer Strukturen oder darum, Rassismus und Faschismus schnellstmöglich Einhalt zu gebieten? Müssen wir Kräfte bündeln und Allianzen bilden um gegen Rechtsextremismus aufzutreten zu können? Liegt der Fokus auf beständiger Reaktion auf Tagesgeschehen oder sind sukzessiver Aufbau, Kampagnen und ständige Selbstreflexion wichtiger? Kann es einen Kompromiss dazwischen geben – lassen sich die Kämpfe gegen Rassismus, Sexismus, (Neo-)Faschismus und Kapitalismus vereinbaren oder wie können sie zumindest wenig konflikthaft ko-existieren?

Der Kongress soll die Basis schaffen über Möglichkeiten linker Gesellschaftspolitik zu reflektieren, selbstkritische Diskussionen über verschiedene Mittel und Ziele anstoßen und ein Austausch unterschiedlicher politischer Lebensrealitäten sein. Er möchte außerdem Aktivist_innen die Gelegenheit bieten, zu lernen wie Unterdrückung adäquat benannt und bekämpft werden kann.

Die theoretische Auseinandersetzung mit Sexismus und Antisemitismus in der Linken, Militanz und Bündnispolitik sowie vielen anderen Themen wird gegliedert in unterschiedliche Panels, in Form von kostenlosen Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Workshops, stattfinden.

Daneben soll es viel Zeit für Vernetzung und Austausch geben. Ein ganzer Tag ist für Berichte der verschiedenen Gruppen und Initiativen bezüglich des Rechtsextremismus in ihrer Umgebung in Form von Vorträgen mit der Möglichkeit zum Stellen von Fragen und einer Diskussion danach angedacht.

CALL FOR PARTICIPATION

Wir interessieren uns für eure Arbeit, eure Ziele und theoretische Ansätze, eure Probleme und die politische und soziale Situation in eurer Region: Wir suchen Gruppen und Kollektive, die praktisch in einem feministischen, antirassistischen und antifaschistischen Rahmen für die Verbesserung von Gesellschaft kämpfen, darüber berichten und reflektieren wollen. 
Europäische Politgruppen sind eingeladen am Samstag, 19.11. in 20-30minütigen Abschnitten darüber zu referieren. Hier gibt es auch die Möglichkeit 1-2stündige Vorträge zu halten. Ihr seid herzlich eingeladen, dies zu tun!

Meldet euch unter: intimeslikethese@riseup.net

 

Für diejenigen, die 1-2stündige Vortäge halten, übernehmen wir die Kosten für die Anreise ebenso wie die Unterbringung vor Ort.